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Budo Akademie Dorum e.V.

Der Verein für traditionelles Karate, das Zentrum für Shotokan Karate Do
und dem neuen TOTAL FITNESS Konzept FUN FIGHTING

Bernd und Dina 150
Bernhard Keller 7. DAN,
Karate-Do einer der
höchsten Danträger
Europas und
Dina Keller 3. DAN
Dipl.-Sportlehrerin


Karate ntv 80

Zum Programm der
Fernsehsendung
Karate n-tv 1


 Jugend Vereinsmeisterschaften

Vor den Sommerferien

wird jedes Jahr in unserem Verein eine Vereinsmeisterschaft für unsere Jugendlichen in KATA (Kata = vorgeschriebener Bewegungsablauf gegen imaginäre Angreifer) und vor den Weihnachtsferien in KUMITE (Kumite = Kampf gegen einen Gegner) ausgerichtet. Hier können sich alle Mitglieder im Vergleichskampf messen und ihre Fortschritte im Karate dokumentieren.

Von links: Anastasia und Viviane Krummel

Von Links: Anastasia Keller (Deutsche-Vize Meisterin, Kata-Team 2003) und Viviane Krummel (Deutsche Meisterin Kata-Einzel 2003) mit einem Teil ihrer Medaillen und Pokale

Geistige Grundlage unseres Kampfsportes

An den Anfang über die geistigen Grundlagen des Karate-Do möchte ich dieses japanische Schriftzeichen stellen. Es heißt auf japanisch chu d.h. Mitte. Das Zeichen besteht aus fünf Strichen, die die fünf Elemente symholisieren.

Mit Mitte ist einmal die physische und zum anderen die geistige Mitte gemeint.
    Wer seine Mitte verliert, ist bereits besiegt.
Dieser Lehrsatz trifft für die körperliche und vor allem auch die geistige Mitte zu. Man kann die körperliche Mitte etwa mit "Gleichgewicht" umschreiben. Der Satz lautet dann:
    Wer sein Gleichgewicht verliert, ist bereits besiegt.
Dieser Spruch ist nun einleuchtend und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Durch geistiges Training, Konzentration, Nachdenken und durch das Arbeiten an sich selbst kann die geistige Mitte erreicht werden. Eine Anweisung aus einer mittelalterlichen japanischen Schwertfechtschule lautet folgendermaßen:
   Richte das Schwert zuerst gegen dein eigenes Ich.

Der Karateka muss ohne verzögertes Denken handeln können, ohne dass "eine Haaresbreite" zwischen dem Erfassen und der Ausführung steht. Seine Gedanken dürfen nicht an einem Punkt haften, sie müssen gleichzeitig an jeder Stelle des Körpers sein. Die Japaner bringen für diesen Satz einen sehr einleuchtenden Vergleich:
   Die Gedanken müssen sein wie der Mond im Wasser, er ist in jedem Teich zu
   sehen und haftet doch nirgends

Das bedeutet, dass die Reaktion des Karatekämpfers spontan erfolgt und zwar eine der Situation entsprechende, richtige Reaktion.
Dieses Ziel kann naturgemäß nicht von heute auf morgen erreicht werden. Eisernes, intensives Training, hartes Arbeiten an sich selbst und Schweiß, viel Schweiß sind die Meilensteine am Wege zur Meisterschaft und zum Meister.

Manfred Keller
Karate seit 1976

Japanische
Schriftzeichen

Mann

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