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7. Dan Grad im Karate für unseren Großmeister Bernhard Keller.
Am 6. Februar 2009 den 7. Dan Grad bestanden. Der in Bremerhaven lebende und in der Budo Akademie Dorum lehrende Karatesportler erfährt die Auszeichnung für sein bisheriges Karate-Lebenswerk. „Ein Leben für den Karatesport.“ Karate, die Kampfkunst die in ihren vielen Facetten und hinter ihren vielen verschiedenen Gesichtern unter anderem, vorurteilsfrei auch zum Kampfsport mutiert ist und dessen Philosophie nur in einer lebensbegleitenden Ausführung ausgelebt werden kann.
Bernhard Keller: „Man kann Karate nicht erlernen, man muss es leben!“
„Mit einer tiefen Verbeugung und allergrößtem Respekt sowie voller Dankbarkeit möchte ich mich bei meinen von der Takushoku Universität Tokio ausgebildeten Trainern/Lehrern für die 41 Jahre Karatestudium bedanken.“ Zu ihnen gehörten zum Beispiel der JKA Europatrainer und JKA Nationaltrainer Herr Hideo Ochi 8.Dan sowie der 2006 verstorbene Welttrainer Professor Tetsuhiko Asai 9.Dan JKA und JKS (Technischer Direktor der JKA bis 1990). An der Takushoku Universität studierten sie und erlernten das Karate. Ebenfalls gehörte zu Bernhard Keller seinen Trainern Shihan Keinsoke Enoeda 9. Dan, Chairman JKA Europa. Enoeda verstarb 2003, er war Chairman der Europäischen Karate Union und Cheftrainer des Englischen Karate Verbandes KUGB und der JKA Europa. Mehr auf der Seite “Unser Shihan”.
Dazu möchte Bernhard Keller am Rande bemerken,
dass erst am 10. April 1957 die JKA als erste Karate-Vereinigung vom japanischen Bildungsministerium (seit 2001: Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie) anerkannt wurde, wodurch wiederum die Kooperation mit japanischen Universitäten überhaupt erst ermöglicht war oder wurde. Der Deutsche Karate Bund wurde beispielsweise ab 1967 vom JKA-Instruktor Kanazawa Hirokazu 10.Dan geleitet und 1970 von Ochi Hideo übernommen, der bis heute (Stand: 2009) Chief Instructor des Deutschen JKA-Karate Bundes ist. Herr Ochi war unter anderem Nationaltrainer des DKB = Deutscher Karate Bund und des DKV = Deutscher Karate Verband.
„Mit der Qualifikation eines Orange-Gurt trainierte ich bereits bei Kanazawa und erlebte den Wechsel zu Shihan Ochi vor 39 Jahren mit.“
Das Glück eines Kampfsportlers war auf der Seite von Bernhard Keller denn er wohnte damals direkt neben Kanazawa (Köln) und Ochi (Bottrop) in Dortmund, wo er auch zum Gymnasium in Dortmund-Brünninghausen (1968) ging. In Dortmund begann er an dem legendären „Budokan“ seine asiatische Kampfsportlaufbahn mit Judo und Taekwon-Do. 1972 besuchte Bernhard Keller für 4 Semester die Folkwang Kunsthochschule in Essen, wo er unter anderem die Designwissenschaft studierte und machte eine separatre Ausbildung zum Buchhalter. 1970 kehrte der Nationaltrainer und JKA Instruktor Kanazawa nach Japan zurück und übergab sein Amt an JKA Instruktor Hideo Ochi, Bottrop (beide von der Takushoku Universität Tokyo). „Seither trainierte ich bis zum 5.Dan JKA bei Hideo Ochi. Unter ihm absolvierte ich meine Ausbildung bis zum 5.Dan JKA mit Eintrag in die JKA Dan-Rolle“.
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